fokus zürich
religionsfreie politik. waren zürcher*innen zur zeit der gründung des bundesstaats zu über 90 prozent mitglieder der reformierten kirche, gehört heute eine mehrheit der bevölkerung keiner statistisch erfassten religion mehr an. die parteien sind dank ihrem netzwerk mit den kirchen diesem kapital unterworfen, das dem volk über jahrhunderte entzogen wurde. die konzerne führen diese machtausübung fort.
der machtkampf unter den religionsgruppen hat sich nach der einverleibung der credit suisse in die ubs gezeigt, die kurz danach unter katholische kontrolle gesetzt wurde. und die politische schweiz kontrollierende pharma hat zürich in schweigende niedertracht versenkt.
die politik ist träge und macht wird nur ungern geteilt. zwischen den parteien klappt die machtteilung beispielhaft. ein grund dafür mag sein, dass die kirchenleute aller politischen lager die schlüsselpositionen in wirtschaft und ämtern innehaben und einige ihre zugehörigkeit verschweigen. oder sie legen ihre mitgliedschaft ab, um danach unauffällig für die sie unterstützende gemeinschaft agieren zu können. das kollegialitätsprinzip der parteien sorgt für die beibehaltung dieser alten mächte über vermögen und lokaler klientelpolitik. zürich bereicherte sich durch die rolle der kirchen in der kolonialpolitik und die durch missionierung erzwungene übernahme dieses wirtschaftssystems, das ihren gläubigen reichtum ermöglicht und den kritiker*innen den gauraus macht. diese strategie verfolgt die konzernwirtschaft.
was der kulturkampf der us-konzerne despotisch und militärisch auf weltpolitischer ebene durchpeitscht, erledigt in unserem land – ebenso in zürich – das zusammenwirken von profitreligöser politik und wirtschaft.
wir sanspapierspolitiques wählen eine religionsfreie politik. wir predigen keine «christlichen werte» der nächstenliebe, sondern wir leben sie und setzen uns für politische regulierungen ein, die der wirtschaft ein handeln der menschlichkeit ohne kulturzwang auferlegen.
lebensstadt ohne verkehrsopfer. nicht wenige europäische metropolen haben den lärm und die gefahren des verkehrs in ihrer stadt gemindert. eine velofahrt durch die stadt birgt alle paar hundert meter neue gefahren. in zürich stocken blechkolonnen in strassen und auf plätzen.
damit es ruhiger und lebenswerter wird, ist der motorisierte individualverkehr zu mindern und der öffentliche verkehr verstärkt auszubauen. die strasse wird zur begegnungszone, der platz mit rot-gelb-grün-nervosität zu einem kulturfreiraum, familien freuen sich auf ein spiel in der frischen luft, gewerbe und restaurants erfeuen kund*innen mit platzangeboten oder kreativen aktionen im freien.
auf verkehrsberuhigungen und quartieraufwertungen folgen wohnungskündigungen infolge mehrwert der immobilien. qualitätssteigerung darf auf keinen fall auf kosten der bewohner*innen entstehen.
für zulieferer, menschen mit eingeschränkter mobilität und ambulanz wie feuerwehr sorgen wir weiterhin für einen barrierefreien weg.
stadtkanton zürich! der kanton bevormundet die stadt zusehends. die mehrheit der stimmenden des kantons haben gesetze beschlossen, die bewohner*innen der stadt treffen, ihre schon missliche lage wird vermeintlich bewusst noch verschlimmert. gerade wurde der stadt die souveränität über die verkehrspolitik beschnitten.
der städtische mittelstand und insbesondere die unterschicht plagen ungelöste probleme, denen die konservative mehrheit der landbevölkerung bei kantonalen abstimmungen eine zielführende lösung verweigern. es braucht wege, die der stadt möglichkeiten eröffnen, ihre anliegen und probleme fokussiert und autonom anzugehen und wege zu einer lösung zu vollziehen. eine teilung in zwei halbkantone wäre mit der bestehenden politischen situation die lösungsorientierteste option.
ineffiziente wohnpolitik. bisher bezahlbarer wohnraum wird zu luxusobjekten umgebaut, mieter*innen wird ihr zu hause gekündigt, die nächste wohnung kostet einiges mehr. das networking der politik mit den profitkonzernen der letzten jahre zeitigt ihre resultate: gute steuerzahler*innen werden für die mit den politiker*innen verbandelten profitkonzerne angelockt, geringverdiendenden wird eine bleibe verunmöglicht.
ich selbst wohne die letzten wochen in einer gekündigten wohnung. nach diesen wahlen werde ich die stadt zur freude des establishments wohl oder übel verlassen müssen.
wähle am 8. märz
peter vetsch
in den zürcher stadtrat und als stadtpräsident

zürcher*innen und die stadt
verdienen gesund erwirtschaftete
fairness mit nachhaltigkeit
existenzen
statt profite
schützen.
auffrischung
für das politische klima
parteipolitisch unabhängige fairplay-politik

unabhängige, diskriminierungsfreie soziale dienstleistungen sind aufgabe der öffentlichen hand. die service-stellen und die beschwerdeinstanzen sind mit religionsunabhängig und politisch neutral agierendem personal zu besetzen.
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gerechte löhne und modelle für eine gesunde balance arbeit/zivilleben/freizeit
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austausch über sprachbarrieren
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konfessionsneutrale sozialdienstleistungen
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humane betreuung von geflüchteten und armutsbetroffener
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allen ein sicheres obdach
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unterstützung für selbsthilfegruppen
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bekämpfung asozialer praktiken durch religionsgemeinschaften, wirtschaft und politik
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beratungsstelle und schutz für diskriminierungsgeschädigte
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schutz und hilfe für opfer häuslicher und sexueller gewalt
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zuführung sozialer dienstleistungen in die öffentliche Hand
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kostenlose kita für minderbemittelte

die politik lässt der gier auf dem wohnungsmarkt freien lauf. minderbemittelte haben selten eine wahl, ihren wohnort auszusuchen; an stark befahrenen strassen, wohnraum in niedrigstem standard oder ein leben in fensterarmen räumen stehen ihnen zur qual.
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mieter*innen-notruf
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label für sozialverträgliche vermieter*innen
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marktregulierende massnahmen
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wohnzonen begrünen
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förderung von genossenschaften mit augenmerk auf sozialverträgliche wohnkosten
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angebote für verschiedene wohnmodelle fördern
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siedlungsstruktur mit sozialer durchmischung
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altbauten behindertengerecht sanieren
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günstige alterswohnungen für minderbemittelte senior*innen
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gesetzliche grundlagen für ein mitbestimmungsrecht der mieter*innen

der massive leistungsdruck für künftige profitdiener*innen verursacht mitunter neue rekordzahlen in der kinder- und jugendpsychiatrie. eine bildung, die sozialkompetenz, ethik, toleranz ein breites allgemeinwissen mit auf den weg des lebens gibt, stärkt die friedensförderung für einen respektvollen umgang in unserer gemeinschaft. mit der förderung der interessenbildung, der stärkung der begabungen wird das lernen wachsender persönlichkeiten gesteigert, die gestaltung ihres lebens mit den in ihnen steckenden talenten selbständig umsetzen zu können.
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aufklärung über gefahren digitaler kommunikation und medien
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pflichtwahlfächer für musische entfaltung, berufswahl und lebensgrundlagen
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lernstätte für sozialen umgang in gemeinschaften
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kulturell gemischte klassen
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gestaltung zusammenwirken von schüler*in/eltern/schule
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konfessionsneutrale bildung
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persönlichkeitsstärkung
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prävention gegen mobbing und ausgrenzung
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angebot von tagesschulen
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kommerzfreie bildungsinstitutionen
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kostenlose bildung auf allen stufen

die schere von arm und reich öffnet sich weiter. steuergeschenke an profiteure, grosskonzerne und die reichsten der reichen? dem staat die handlungsfähigkeit durch steuerdumping entziehen? wer grosse gewinne einfährt, hat die verantwortung gegenüber staat und gesellschaft wahrzunehmen und mitzufinanzieren. in der schweiz haben bedeutende weltkonzerne ihren firmensitz. ist fairness im umgang für ein vertrauensbildendes miteinander eine grundlegende bedingung, ist die wirtschaft davon nicht auszunehmen. eine transparente politik wird diesbezüglich einen für mensch und umwelt nutzbringenden gesinnungswandel umsetzen können.
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förderung innovativer start-ups
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auszeichnung international tätiger schweizer firmen für konzernverantwortung «fairness award»
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monopolnahe betriebe unter demokratische kontrolle
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anreize und förderung genossenschaftlicher betriebe
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profite statt arbeit besteuern
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existenzsichernde mindestlöhne
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transparente, offenzulegende besitzverhältnisse von konzernen und betrieben
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flexible gestaltung der ausgabenpolitik nach aktuellen schwerpunkten (wohnungsnot, klimasicherung, leben statt verkehr)

die gesundheit stellt die mächtigste lobby der schweiz, die zahlreiche politiker*innen an ihren exorbitanten profiten teilhaben lässt und in den parteien mit ihnen dienenden ihre politische kontrolle für eine stärkung der profitorientierten, reaktionären kräfte in der schweiz einsteht. nach wie vor sorgen die religionsgemeinschaften mit personalbesetzungen für ihre profitsicherung in institutionen der gesundheit. die gesundheitspolitik der schweiz ist gezeichnet von intransparenz, einseitiger, unangetasteter und innerhalb der parteien tabuisierter macht der bestverdienenden (pharma-industrie, ärzte- und apothekerverband). der unwille an reformen staut ihre vermögen zu milliarden uns entzogener franken.
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gesundheit als service publique unter demokratischer kontrolle von einheitskasse, pharma-industrie, medikamentenhandel und gesundheitseinrichtungen
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gleichwertige qualitätsstandards für alle zu behandelnden
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sicherstellung der medizinischen versorgung
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aufwertung der medizinal- und pflegeberufe
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politisch und konfessionell neutral besetzte meldestelle benachteiligender betreuungen/behandlungen
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sicherung der altenpflege für kommende geburtenreiche jahrgänge
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gesundheit ohne profitwirtschaft
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politische einbindung der patient*innen

die schweiz lässt zu, andersdenkende wirtschaftlich oder gesellschaftlich auszugegrenzen sowie ausländer*innen im sozialwesen rechtlich zu benachteiligen. es fehlt ein glaubwürdiges demokratieverständnis, das alle gleich behandelt. die kontrolle der bürger*innen und ausgegrenzten werde auf das nötige beschränkt. observationen über privatrechtliche firmen zu umgehen und zu legalisieren, lässt neugier leicht in missbrauch entgleiten. gesetze und dienstleistungen sind diskriminierungsfrei umzusetzen, die privatsphäre ist vollumfänglich zu schützen. verfassungswidrige gesetze haben demokratie-untergrabende auswirkungen und dürfen nicht toleriert werden. eine schutzlose verfassung, die mit vom parlament beschlossenen gesetzen verletzt wird, ist unnütz. wir fordern zum schutz der demokratie ein bundesverfassungsgericht.
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gegenwehr zu nachrichtendienstlich, wirtschaftlich, religiös und/oder politisch motivierten repressionen gegen unbescholtene menschen aufgrund ihren (wirtschafts)politischen orientierung
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anlaufstelle mit professioneller hilfe für opfer aller gewalt- sowie diskriminierungsgeschädigter
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verteidigung der freien meinungsäusserung
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kontrolle und einhalt von überwachungstätigkeiten
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greifender diskriminierungsschutz
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präsenz von minderheiten(organisationen) im schulunterricht
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gleicher Lohn für gleichwertige arbeit

eine vielzahl religionsbezogener und/oder konzernen dienender politiker*innen sorgen offen oder verdeckt für den erhalt der günstlingswirtschaft; presse, pharma-, medizin-, finanz-, versicherungs- wie immobilienbranche oder der sozialbereich, aktuell auch die umwelttechnik, haben profitable, aber die demokratie krankmachende drähte in die politik. erhalten parteien grosszügige finanzielle zuwendungen, können sich die spendenden institutionen oder unternehmen sicher wähnen, keiner kritischen beurteilung ausgesetzt zu werden. kirchennahe konzerne werden durch politiker*innen geschützt und gestützt. sanspapierspolitiques politisieren aus überzeugung als parteilose.
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unabhängige politik verpflichtet zu konfessioneller und parteipolitischer unabhängigkeit
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sistierung des maulkorbs durch das «kollegialitätsprinzip» auf regierungsebene
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transparenz in allen politischen prozessen
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trennung von religionsgemeinschaften, wirtschaft und politik
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massnahmen für eine sitzverteilung aller sozialen schichten in parlamenten nach anteil an der bevölkerung

profitkultur kultiviert verödung durch konsum. gezieltes ersticken politischen schalks oder konsumkritischer ideale bedrängen kulturschaffende, zum beispiel durch den entzug von räumlichkeiten. kultur gedeiht als elixier der gesellschaft gesund und vielfältig, wenn sie sich frei von profitpflicht oder ohne korsett einer toleranzprüfung durch politik und religionen entwickelt. sanspapierspolitiques setzen sich für den erhalt und die schaffung von freiräumen für kulturelle projekte ein, die mit den grosszügig subventionierten elitären institutionen gleichwertig unterstützungsbedürftig sind. kultur ist die seele der gesellschaft, zugleich ein gradmesser ihrer sozietät.
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gezielte förderung von nachwuchs und talenten
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unterstützung von non-profit-projekten
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für ein nebeneinander von etablierter kultur bis experimenteller (gegen)kultur
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erhalt und schaffung kultureller freiräume

politik, wirtschaft und die wählerschaft tragen die verantwortung, die entstehenden mehrkosten der klimapolitischen massnahmen nicht von den geringverdienenden abzuknöpfen. budgets von minderbemittelten dürfen nicht geschmälert werden, profitwirtschaft und gutsituierte haben ihre soziale mitverantwortung wahrzunehmen. sanspapierspolitiques setzen sich für das verursacherprinzip ein und folgen ihrer verpflichtung, dem sozialen ausgleich zu dienen.
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bauliche verdichtung mit verträglichkeits-check
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verkehrsberuhigungsmassnahmen
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plastikflut eindämmen
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anreize für umweltschonende produktionsweisen und haushaltführungen
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gratis-öv
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motorfreie ortszentren
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sichere wege für velo- und fussverkehr
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grundlegend sozialverträgliche umweltpolitik
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erhalt von grün- und erholungsflächen

zahlten vor 150 jahren in der schweiz nahezu alle bürger*innen kirchensteuern, gibt heute eine bereits zum grössten anteil gewachsene bevölkerungsgruppe an, keiner der fünf statistisch erfassten religionen anzugehören. die politik ist träge und macht wird nur ungern geteilt. zwischen den parteien klappt die machtteilung beispielhaft. ein grund dafür mag sein, dass die kirchen in den allen politischen lagern und wirtschaftlichen bereichen ihre leute zu postieren wussten und wissen.
traditionell ist der einfluss der religionen im gesundheits-, sozial-, und bildungswesen von bedeutung. problematisch wird es, wenn machtmissbrauch dazu führt, anders- oder nichtgläubige wie auch angehörige sexueller minderheiten zu schikanieren oder existenziell zu schädigen. eine weitere falle für solche inakzeptablen praktiken bietet die fortschreitende digitalisierung. weitere privatisierungen hebeln die verantwortung des staates in rechtlichen belangen aus und schaffen neue unsicherheiten.
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aufspürung diskriminierender quellen und deren ausmerzung
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religionsfreie politik
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aufarbeitung aller klerikalen vergehen
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bestrafung von glaubensgemeinschaften oder deren angehörige, die mitglieder infolge austritt schikanös behandeln
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transparenz und offenlegung aller vermögen religiöser institutionen, insbesondere von beteiligungen an stiftungen
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trennung von religionsgemeinschaften und staat


